Sicherheit und Vertrauen

Sicherheit ist kein Feature.
Es ist die Grundlage.

Tuurio ID basiert auf standardkonformer Authentifizierung, Verschlüsselung, tenant-spezifischer Isolation und auditfähigem Betrieb für europäische Teams.

PKCE

Autorisierungs-Flow

AES-256

Verschlüsselung

ISO 27001

RZ Deutschland

SLA 99,5%

Business/Enterprise

Sicherheitsarchitektur

Von Infrastruktur bis Authentifizierung ist jede Schicht abgesichert.

Infrastruktur

STACKIT in Deutschland mit ISO-27001-zertifizierter Rechenzentrumsinfrastruktur.

  • STACKIT, Deutschland
  • Cloud SQL PostgreSQL, AES-256 at rest
  • TLS 1.3, WAF, DDoS-Schutz
  • Spring Security 7 (Kotlin)
  • Automatisierte Backups, Point-in-Time Recovery

Authentifizierung & Autorisierung

OAuth 2.0 Authorization Code + PKCE mit modernen MFA-Optionen.

  • OAuth 2.0 Authorization Code + PKCE (S256)
  • MFA: TOTP + WebAuthn/Passkeys (FIDO2)
  • Social Login: Google, Microsoft, Apple, GitHub
  • Enterprise SSO: SAML 2.0
  • Benutzerdefinierte Berechtigungen & Rollen (JWT-Claims)
  • E-Mail-Domain-Einschränkungen

Schutzmaßnahmen

Redis-basiertes Rate Limiting und progressive Kontosperre auf allen Auth-Endpoints.

  • Redis-basiertes Rate Limiting (pro Endpoint)
  • Brute-Force-Schutz mit progressiver Kontosperre
  • CAPTCHA-Auslösung bei verdaechtiger Aktivitaet
  • CSRF-/XSS-Schutz (Spring Security)

Audit und Forensik

Manipulationsnachweisbare Audit-Ketten für Compliance-Betrieb und Incident Response. Unabhängige unveränderliche Speicherung bleibt eine Betriebskontrolle.

  • Manipulationsnachweisbare Audit-Ketten
  • 20+ Event-Typen (Login, MFA, Admin, Token)
  • X-Correlation-ID Tracing
  • Webhook-Benachrichtigungen
  • Audit-Log-Export (CSV/JSON)
Tracing-Guide

Verfügbarkeit

SLA-fähiger Betrieb für geschäftskritische Anwendungen.

  • Kontinuierliches Uptime-Monitoring
  • SLA 99,5% (Business/Enterprise)
  • Automatische Backups
  • Zero-Downtime-Rollouts

Verschlüsselung & Signierung

AES-256 at rest, TLS 1.3 in transit, Argon2id-Hashing, RS256-Signierung.

  • AES-256-Verschlüsselung at rest
  • TLS 1.3 in Transit
  • Argon2id-Passwort-Hashing (64 MB, OWASP)
  • RS256-JWT-Signierung, tenant-spezifische JWK-Rotation

MCP-Sicherheit

KI-Assistenten verbinden sich per OAuth und erhalten ausschließlich mandanten- und ressourcengebundenen Zugriff.

  • Öffentliche Clients mit Authorization Code + PKCE
  • Getrennte Scopes mcp:connect und mcp:write
  • Effektive Nutzerrechte bleiben maßgeblich
  • Unabhängiger Produktionsschalter für Schreibwerkzeuge
MCP-Sicherheitsmodell

Passkey-only: Zweck, Aufbewahrung und Passwort-Rückweg

Vorbereitete Ergänzung zum Betriebsvertrag, 8. Oktober 2026. Beschrieben ist der vorgesehene Vertrag für den freigegebenen Rollout; dies behauptet keine bereits verfügbare Restfunktion und erteilt keine rechtliche, Release- oder Aktivierungsfreigabe.

Bei Passkey-only werden vorhandene native und importierte Passwortnachweise gesperrt und ausschließlich für einen möglichen Rückweg zum Passwort-Login aufbewahrt. Sie bleiben im ursprünglichen Speicher; es entsteht kein zusätzliches Passwortarchiv. Die Aufbewahrung ist keine weitere Recovery-Methode und erlaubt keinen Passwort-only-Umweg.

Die ursprünglich protokollierte Aktivierung startet eine Frist von 30 Tagen, genau 720 Stunden. Ein begrenzter automatischer Löschprozess entfernt die aufbewahrten alten Nachweise ab Fristablauf aus dem aktiven Speicher nur dann, wenn dieselbe Aktivierung weiterhin eingeschaltet ist. Speichern oder Wiederholen einer eingeschalteten Policy verlängert die Frist nicht. Ohne belegten Beginn einer älteren Aktivierung bleibt ihr Alter unbekannt; das Deploymentdatum erzeugt keine erfundene Löschfrist.

Wird Passkey-only vor der Löschung ausgeschaltet, sind erhaltene ursprüngliche Nachweise unter den normalen Konto- und Anmeldeprüfungen wieder verwendbar. Eine spätere tatsächliche Aktivierung beginnt eine neue Frist. Ausschalten stellt niemals gelöschtes Passwortmaterial oder widerrufene Sitzungen und Tokens wieder her. Die Löschung beendet den Altpasswort-Rückweg; Passkey-Zugang und eingerichtete Recovery bleiben bestehen.

Mit aktuell nutzbarem Passkey und eingerichteter Recovery kann der betroffene Nutzer jederzeit die Löschung seines eigenen alten Passworts innerhalb dieses Altpasswort-Vertrags auslösen. Nach Policy-OFF muss belegt sein, dass der unveränderte Passwortbestand vor der ursprünglichen Aktivierung bestand; neue OFF-Passwörter oder unbewiesene Historie werden abgelehnt. Ein berechtigter Tenant-Admin kann aufbewahrte Nachweise bei aktivem Passkey-only mit Audit bewusst früher löschen. Die unumkehrbare Auswirkung auf den Passwort-Rückweg wird vorher erklärt und muss ausdrücklich bestätigt werden. Außerhalb dieses Altpasswort-Vertrags wird nicht still der einzige aktuelle Anmeldefaktor eines Kontos gelöscht.

Neue Konten, die über einen Passkey-only-Weg angelegt werden, erhalten kein Passwort. Neue Tenants starten weiterhin mit ausgeschaltetem Passkey-only; die Aktivierung bleibt eine ausdrückliche Tenant-Entscheidung nach Readiness-Prüfung.

Getrennte, zugriffsbeschränkte Löschvermerke enthalten Konto- und Tenant-Kennungen, Vergleichskennungen entfernter Nachweise sowie ursprüngliche Aktivierungs- und Löschmetadaten, keine wiederverwendbaren Passwortnachweise. Sie verhindern die erneute Annahme entfernten Materials auch nach Kontolöschung. Dies sind personenbezogene Sicherheitsvermerke, keine anonymen Daten. Der vorbereitete technische Stand enthält für diese Vermerke keinen automatischen Ablauf oder Löschprozess. Die 720-Stunden-Frist für Altpasswortnachweise verspricht keine gleichzeitige Löschung dieser Vermerke; Zweck und Aufbewahrung sind vor dem Release gesondert zu bewerten.

Das Löschen aktiver Datenbankzeilen entfernt Kopien aus vorhandenen verschlüsselten Backups nicht sofort; diese folgen der tatsächlichen Backup-Aufbewahrung. Ein Restore bleibt von Anmeldung und Schreibern isoliert, bis ursprüngliche Löschvermerke, Aktivierungszustand und Widerrufe abgeglichen sind. Der Cleanup-Worker allein kann ein vollständiges altes Backup ohne Löschhistorie nicht sicher machen. Ein Restore darf gelöschte Nachweise oder widerrufene Sitzungen und Refresh-Tokens nicht still reaktivieren.

Die vorgesehenen Sitzungsregeln beenden nach Recovery-Einrichtung alle anderen Nutzersitzungen und Refresh-Tokens sowie beim Opt-in alle Nicht-Passkey-Sitzungen und -Tokens im Tenant. Policy-OFF belebt sie nicht wieder. Einen App-Rollback führt nur Tuurio aus: Policy-OFF committen, betroffene Schreiber stilllegen, gezielt betroffene Sitzungen beenden und erst dann das notierte vorherige App-Image wiederherstellen. Backup-Restore und App-Image-Rollback sind unterschiedliche Vorgänge.

Multi-Tenant-Architektur

Tenant-spezifische Isolation in Datenzugriff, Konfiguration und Issuer-Handling.

Tenant-Isolierung

Jede SQL-Abfrage ist auf den Tenant begrenzt. Tenantübergreifender Zugriff ist architektonisch ausgeschlossen.

  • DB-Isolation über Hibernate Filters
  • Jede Abfrage auf tenant_id begrenzt
  • Tenantübergreifender Zugriff architektonisch verhindert
  • Alle Tenant-Daten in der EU (Deutschland)

Tenant-spezifische Konfiguration

Jeder Tenant hat eigene Subdomain, Branding und kryptografische Schlüssel.

  • Dedizierte Subdomain pro Tenant
  • Tenant-spezifische JWK-Quelle & Schlüsselrotation
  • Individuelles Branding & Konfiguration
  • Isoliertes Berechtigungs- & Rollenmodell

Entwickler-Sicherheit

Secure-by-Default-Integration für Ihre Anwendung.

Token-Validierung

RS256-signierte JWTs mit öffentlichem JWKS-Endpoint für Offline-Validierung.

  • JWKS-Endpoint für kryptografische Validierung
  • RS256-Signaturalgorithmus
  • Konfigurierbare Token-Lebensdauer & Refresh
  • PKCE-Pflicht (kein Implicit Flow)

Integrationssicherheit

Strikte Validierung sorgt für sichere OAuth-Flows ab Werk.

  • Strikter Redirect-URI-Abgleich
  • State-Parameter-Validierung
  • Standard OIDC Discovery
  • Kein Vendor Lock-in (Standardprotokolle)

Incident Response

Transparente Prozesse für Sicherheitsvorfälle und Schwachstellenmeldungen.

Sicherheitskontakt & Offenlegung

Wir nehmen Sicherheitsschwachstellen ernst. Melden Sie Probleme verantwortungsvoll.

  • Sicherheitskontakt: security@tuurio.com
  • Responsible-Disclosure-Richtlinie
  • Reaktion auf Vorfälle innerhalb von 24 Stunden
  • Transparente Statuskommunikation

Compliance und Standards

Konformitaet, die für europäische Teams wirklich zaehlt.

DSGVO

DSGVO-orientierter Betrieb

EU-Hosting, konfigurierbare AV-Verträge und Audit-Trails unterstützen DSGVO-orientierte Betriebsmodelle.

NIS2

NIS2-orientiert (Art. 21)

MFA, Audit-Logs und Forensik-Tracing unterstützen NIS2-relevante Nachweispflichten.

ISO

ISO-27001-Rechenzentrum

Betrieb in Deutschland mit zertifizierter Rechenzentrumsinfrastruktur.

MoR

Merchant-of-Record-Modell

Strukturierte Abrechnung mit steuerlich sauberem Billing-Setup für internationale Nutzung.

Technologie-Standards

OAuth 2.0 OpenID Connect WebAuthn / FIDO2 SAML 2.0 Spring Security 7 Kotlin PostgreSQL Redis PKCE (S256) RS256 / JWKS Argon2id AES-256 TLS 1.3 REST API Webhooks

5 Sprachen mit automatischer Erkennung

Deutsch (DE) English (EN) Francais (FR) Italiano (IT) Espanol (ES)

Sicherheit, der Sie vertrauen können.

PKCE, Passkeys, auditfähiges Tracing und EU-Hosting. Starten Sie mit Kontrollen, die sich prüfen lassen.