Passkey-only: Zweck, Aufbewahrung und Passwort-Rückweg
Vorbereitete Ergänzung zum Betriebsvertrag, 8. Oktober 2026. Beschrieben ist der vorgesehene Vertrag für den freigegebenen Rollout; dies behauptet keine bereits verfügbare Restfunktion und erteilt keine rechtliche, Release- oder Aktivierungsfreigabe.
Bei Passkey-only werden vorhandene native und importierte Passwortnachweise gesperrt und ausschließlich für einen möglichen Rückweg zum Passwort-Login aufbewahrt. Sie bleiben im ursprünglichen Speicher; es entsteht kein zusätzliches Passwortarchiv. Die Aufbewahrung ist keine weitere Recovery-Methode und erlaubt keinen Passwort-only-Umweg.
Die ursprünglich protokollierte Aktivierung startet eine Frist von 30 Tagen, genau 720 Stunden. Ein begrenzter automatischer Löschprozess entfernt die aufbewahrten alten Nachweise ab Fristablauf aus dem aktiven Speicher nur dann, wenn dieselbe Aktivierung weiterhin eingeschaltet ist. Speichern oder Wiederholen einer eingeschalteten Policy verlängert die Frist nicht. Ohne belegten Beginn einer älteren Aktivierung bleibt ihr Alter unbekannt; das Deploymentdatum erzeugt keine erfundene Löschfrist.
Wird Passkey-only vor der Löschung ausgeschaltet, sind erhaltene ursprüngliche Nachweise unter den normalen Konto- und Anmeldeprüfungen wieder verwendbar. Eine spätere tatsächliche Aktivierung beginnt eine neue Frist. Ausschalten stellt niemals gelöschtes Passwortmaterial oder widerrufene Sitzungen und Tokens wieder her. Die Löschung beendet den Altpasswort-Rückweg; Passkey-Zugang und eingerichtete Recovery bleiben bestehen.
Mit aktuell nutzbarem Passkey und eingerichteter Recovery kann der betroffene Nutzer jederzeit die Löschung seines eigenen alten Passworts innerhalb dieses Altpasswort-Vertrags auslösen. Nach Policy-OFF muss belegt sein, dass der unveränderte Passwortbestand vor der ursprünglichen Aktivierung bestand; neue OFF-Passwörter oder unbewiesene Historie werden abgelehnt. Ein berechtigter Tenant-Admin kann aufbewahrte Nachweise bei aktivem Passkey-only mit Audit bewusst früher löschen. Die unumkehrbare Auswirkung auf den Passwort-Rückweg wird vorher erklärt und muss ausdrücklich bestätigt werden. Außerhalb dieses Altpasswort-Vertrags wird nicht still der einzige aktuelle Anmeldefaktor eines Kontos gelöscht.
Neue Konten, die über einen Passkey-only-Weg angelegt werden, erhalten kein Passwort. Neue Tenants starten weiterhin mit ausgeschaltetem Passkey-only; die Aktivierung bleibt eine ausdrückliche Tenant-Entscheidung nach Readiness-Prüfung.
Getrennte, zugriffsbeschränkte Löschvermerke enthalten Konto- und Tenant-Kennungen, Vergleichskennungen entfernter Nachweise sowie ursprüngliche Aktivierungs- und Löschmetadaten, keine wiederverwendbaren Passwortnachweise. Sie verhindern die erneute Annahme entfernten Materials auch nach Kontolöschung. Dies sind personenbezogene Sicherheitsvermerke, keine anonymen Daten. Der vorbereitete technische Stand enthält für diese Vermerke keinen automatischen Ablauf oder Löschprozess. Die 720-Stunden-Frist für Altpasswortnachweise verspricht keine gleichzeitige Löschung dieser Vermerke; Zweck und Aufbewahrung sind vor dem Release gesondert zu bewerten.
Das Löschen aktiver Datenbankzeilen entfernt Kopien aus vorhandenen verschlüsselten Backups nicht sofort; diese folgen der tatsächlichen Backup-Aufbewahrung. Ein Restore bleibt von Anmeldung und Schreibern isoliert, bis ursprüngliche Löschvermerke, Aktivierungszustand und Widerrufe abgeglichen sind. Der Cleanup-Worker allein kann ein vollständiges altes Backup ohne Löschhistorie nicht sicher machen. Ein Restore darf gelöschte Nachweise oder widerrufene Sitzungen und Refresh-Tokens nicht still reaktivieren.
Die vorgesehenen Sitzungsregeln beenden nach Recovery-Einrichtung alle anderen Nutzersitzungen und Refresh-Tokens sowie beim Opt-in alle Nicht-Passkey-Sitzungen und -Tokens im Tenant. Policy-OFF belebt sie nicht wieder. Einen App-Rollback führt nur Tuurio aus: Policy-OFF committen, betroffene Schreiber stilllegen, gezielt betroffene Sitzungen beenden und erst dann das notierte vorherige App-Image wiederherstellen. Backup-Restore und App-Image-Rollback sind unterschiedliche Vorgänge.